Cordy

Butterfly Würzburg
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  • 39

Über

CHASE Room Black Butterfly. Dein Privatzimmer in Schwarz Gold mit viel Liebe zum Detail. Dieses exklusive Deer-Privatzimmer überzeugt durch Liebe zum Detailzentrale Lage und ganz besonderes Flair. Hochmodern und stilsicher eingerichtet, bleiben hier keine Wünsche mehr offen. Kürzlich rundum renoviert und saniert, steht dieses Zimmer ganz unter dem Thema Black Butterfly. Dieses einzigartige Privatzimmer wurde kürzlich renoviert und liebevoll eingerichtet.

Beschreibung

Dehmel hatte damals viel vorweggenommen, was Harry Kupfers gerühmte Frankfurter Inszenierung bewegend ausarbeiten sollte. Nur: An einem kleinen Haus wie Würzburg wurde das damals überregional nicht registriert. Jetzt hat es Arila Siegert in Würzburg geschafft, der wegweisenden Regiearbeit von damals eine ebenso ernsthafte und kompromisslose, dabei sorgfältig am Text der Oper orientierte Deutung an die Seite zu stellen. Und wieder trägt mit Karen Leiber eine Darstellerin von Rang das Konzept entscheidend mit.

Einzigartiges zimmer in würzburg mieten: chase room black butterfly

Wuppertal ist das aktuelle Beispiel eines soeben verunglückenden Experiments in dieser Richtung. Wenn sich in Würzburg die Szene belebt, blicken wir auf Hans Dieter Schaals nüchtern ästhetischen Raum, im Vordergrund elegant sachlich gehaltene Stufen und Kuben, im Hintergrund ein durch japanische Papierwände und —türen begrenzter Raum. Der Marineoffizier ist kein Brutalo, aber er hat kein Gespür für die Folgen seines Handelns.

Er zeigt einen selbstverständlichen Kolonialismus, der sich gar nicht die Mühe macht, tiefer nachzudenken. Der Verachtung ihrer bisherigen Welt und ihrer Verwandten, die Pinkerton deutlich ausdrückt, setzt sie nichts entgegen — stellt sie sich doch innerlich im Grunde auf seine Seite.

Siegert demonstriert das in der Führung der Personen. Und lässt folgerichtig die Japaner von Kostümbildner Götz Lanzelot Fischer in grelle Folklore kleiden, lässt sie nach schönster Klischeeart hereintrippeln, sich auf die Knie senken, sich püppchenhaft bewegen: eine Kultur aus der Sicht des Fremden und — im Falle Cio-Cio Sans — der fremd Gewordenen. In diesem Moment spielt eine andere szenische Chiffre eine bedeutende Rolle. Das Boot markiert den innersten seelischen Bezirk, in dem Butterfly ganz ihr eigen ist.

Suzuki und Cio-Cio-San schmücken es mit Blütenzweigen, als sie den zurückkehrenden Pinkerton erwarten. Aber zwischen den Planken nistet sich auch der Tod ein: Siegert lässt in dem Moment, in dem Sharpless erstmals andeutet, das es keine Rückkehr Pinkertons geben könnte, eine schwarze Gestalt im Hintergrund auftauchen, abgeleitet von dem düsteren Unheilspropheten des ersten Akts, dem Onkel Bonzo Heyong-Joon Ha.

Er wird der dunkle Begleiter Butterflys, zu ihm zieht sie sich zum Sterben in den Schatten des Bootskörpers zurück. Kein Harakiri also, sondern ein Verlöschen ihrer Existenz, für das Siegert ein bezwingendes Bild gefunden hat.

Night butterfly

So zeigt sie, dass Butterflys tragischer Irrtum nicht aus den Grenzen kindliche Wahrnehmung entspringt, sondern aus der gesteigerten seelischen Sensibilität einer heranwachsenden, sich selbst überaus bewussten jungen Frau. Leiber agiert stimmlich mit erfülltem, leuchtendem Ton, jenseits möglicher technischer Einwände überzeugend mit der Entschlossenheit einer starken Seele.

Ihr zur Seite ist Sonja Koppelhuber einmal keine ältliche Matrone, sondern eine junge Suzuki, eine Gefährtin Butterflys, die nicht mit dräuendem Alt, sondern mit warmem Mezzosopran die hilflose Verzweiflung der zu Passivität verurteilten Freundin ausdrückt.

Barbara Schöller gibt als Kate Pinkerton erneut eine Kostprobe, wie sie selbst in wenigen Momenten eine Figur zum Leben zu wecken versteht. Die Männer sind in dieser Oper schwach: Konsul Sharpless ist ein freundlich Anteil nehmender Mann, der mit diplomatischen Hinweisen versucht, die vorhersehbare Katastrophe abzuwenden, aber nicht den Mumm zum entscheidenden Schritt aufbringt.

Daniel Fiolka zeichnet diese schwankende Person mit zuverlässigem, diesmal in der Höhe überfordert klingendem Bariton.

„madama butterfly“ in würzburg

Bruno Ribeiro als Pinkerton strahlt das anziehende Charisma des Fremden aus, entpuppt sich aber als profillose, sentimentale Figur. Mit dem Philharmonischen Orchester erstritt sich GMD Enrico Calesso einen weiteren Triumph in seiner Laufbahn am Mainfrankentheater. Sein entschlacktes Dirigat lässt hören, wie viel Hartes in Puccinis Partitur notiert ist, wie unversöhnlich sich Klänge reiben können, selbst wenn sie harmonisch auf Konsonanz angelegt sind.

Calesso demonstriert aber auch, mit welcher Meisterschaft es Puccini verstand, mit instrumentalen Details Stimmungen zu wecken, Gedanken und Gefühle zu unterstreichen.

Nürnberger straße

Vor allem in den in Würzburg geöffneten Strichen, die auf die Mailänder Urfassung zurückgehen, wird das deutlich: Viel aufschlussreicher wirkt der familiäre Hintergrund der Japanerin; viel drastischer zeigen sich Arroganz und Ignoranz des Amerikaners. So subtil er im Lyrischen vorgeht, so verflachend fasst er Dramatisches auf.

Doch nicht alles, was er einebnet, muss unter dem Stichwort traditionalistischer Schlamperei eingeordnet werden. Letztlich überzeugen Orchester und Dirigent durch den Ernst und das Engagement, mit dem sie sich Puccini widmen. Website by grafikerinwien. Die internationale Kulturplattform. WÜRZBURG: MADAMA BUTTERFLY WÜRZBURG: MADAMA BUTTERFLY am Diese Seite drucken. Wiener Staatsoper Oper in Österreich Oper international Oper Archiv Operette-Musical Ballett-Tanz Konzerte-Liederabende Sprechtheater Ausstellungen Film Buch DVD CD Renate Wagner.

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