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Fett Werden Geschichte
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Fast jeder Bewohner der Südseeinsel Samoa ist unfassbar dick. Frauen wie Männer, inzwischen auch Kinder. Der drahtige Wissenschaftler Stephen McGarvey will das Problem lösen. Hähne, schwarz wie die Nacht, schreien in den Regenwald.

Beschreibung

Einer der letzten normalgewichtigen

Übergewicht und Fettsucht haben Mediziner zu allen Zeiten beschäftigt. Welche Erklärungen sie im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit für das überschüssige Körperfett fanden und wie ihre Behandlung aussah, das hat der Würzburger Medizinhistoriker Professor Michael Stolberg untersucht. Timaeus von Güldenklees Patient hatte ein ernstes Problem: Der Jährige war so dick, dass er ohne Hilfe nicht mehr auf sein Pferd steigen konnte.

Einem Buchhändler ging es ähnlich: Wegen seines Übergewichts war er nicht mehr in der Lage Treppen zu steigen. Von Werden —der in Wittenberg studiert hatte und in Colberg praktizierte, riet ihm zu einer Diät und verschrieb ein paar der damals gängigen Medikamente. Dem Buchhändler ging es damit tatsächlich besser. Als geschichte jedoch nach einiger Zeit die Behandlung eigenständig absetzte, legte er rasch wieder an Bauchumfang zu und starb kurz darauf überraschend.

Diese Fälle schildert der Arzt in seinen Casus Medicinales. Fett Tulp -Arzt und Bürgermeister in Amsterdam, hatte eine Fünfjährige zur Patientin, die Pfund wog. Und Thomas Bartholinus — berichtet von einem zehn Jahre alten Mädchen mit einem Gewicht von Pfund. Es war so schwer, dass es nicht mehr gehen konnte und zeitweilig als Attraktion auf Jahrmärkten ausgestellt wurde. Wie Mediziner Fettsucht und Übergewicht in den Anfängen der modernen Medizin — also um die Zeit zwischen und — diskutierten, welche Erklärungen sie dafür hatten und welche Therapien sie ihren Patienten empfohlen, hat Professor Michael Stolberg untersucht.

Stolberg ist Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg. Sein Artikel ist in der Fachzeitschrift Studies in History and Philosophy of Biological and Biomedical Sciences erschienen. Jahrhundert Thema geworden.

Tatsächlich habe sich so gut wie jeder Autor medizinischer Schriften in den Anfängen der modernen Medizin damit beschäftigt. Und was die Ärzte im Jahrhundert zu sagen hatten, ist teilweise gar nicht so weit entfernt von den Aussagen, die heute zu hören sind.

Der zweigeteilte archipel

Übergewichtige galten schon vor Jahren als unbeherrscht. Es mangele ihnen an Selbstdisziplin, mit ihrer Fresssucht glichen sie eher Tieren; vom damaligen Ideal des vernunftbegabten Menschen, dessen Verstand ihn über das Tierreich stelle, seien sie weit entfernt, lauteten die gängigen Vorurteile. Was die medizinischen Folgen des Übergewichts betrifft, liegen die damaligen und die heutigen Prognosen ebenfalls nicht weit auseinander: Herzschwäche, Herzstolpern, Herzrasen, Atemnot, Schlaganfall und ein früher Tod drohten den Betroffenen nach Ansicht der Ärzte. Was passiert im Körper, wenn Menschen mehr und mehr Fettpolster anlegen?

Diese Frage wurde in den vergangenen Jahrhunderten ganz anders beantwortet als heute. Stattdessen dominierte die Säftelehre das Theoriengebäude der Medizin. Verkürzt dargestellt, wurden fast alle Krankheiten auf unreine, verdorbene, faulige oder in anderer Weise krankhafte Säfte zurückgeführt. Aderlässe, Schröpfen und Blutegel ansetzen waren gängige Therapieformen.

Wie das überschüssige Fett in diese Theorie einzubinden war, dazu entwickelten die Mediziner der frühen Neuzeit verschiedene Ideen. Dementsprechend fielen die Therapievorschläge der damaligen Zeit aus.

Zusätzlich sollten sich die Patienten mehr bewegen und weniger schlafen. Vor allem das Trinken von Mineralwasser und der Besuch von Bädern entwickelten sich deshalb bis zum Jahrhundert zu den bevorzugten Methoden, Übergewicht zu bekämpfen.

Andere Vorschläge sollten verhindern, dass der Körper Fett überhaupt einlagerte. Warum haben sich Mediziner der frühen Neuzeit so intensiv mit Fettsucht und Übergewicht beschäftigt? Michael Stolberg sieht dafür vor allem drei Gründe. Zweitens: Am Beispiel der Fettsucht konnten die Autoren eindrucksvoll demonstrieren, dass sie die Vorgänge im Körper bis ins letzte Detail durchschaut hatten.

Wer neue Theorien einführen wollte, konnte an diesen Beispielen die angebliche Überlegenheit seiner Vorstellungen auf eingängige Weise darstellen. Und drittens: Übergewicht und Fettsucht waren für damalige Ärzte ideal, um ihre überlegene Expertise auf dem Gebiet der Diät zu demonstrieren. Michael Stolberg. DOI: Michael Stolberg, T:E-Mail: michael. Von Gunnar Bartsch. Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung. Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet.

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